Revolutionen unserer Zeit. Internationalistisches Manifest

„Während die Jugend der Zentren ihrer tragischen Zukunft entgegenblickt, träumt die Jugend der Ränder mit dem Rücken zur Wand in einer zunehmend unerträglichen Gegenwart von einer möglichen Zukunft.“

Begegnungen von einem Kontinent zum anderen, aus unserem Exil heraus, auf unseren Reisen und in unseren Kämpfen, aus den Volksversammlungen, feministischen Streiks, Widerstandskomitees, von den besetzten Kreisverkehren und aus den besetzten Wäldern heraus sind wir uns begegnet.
Im Getümmel der Straßenkämpfe, in den Gesten, die sich von einem Land zum anderen wiederholten, in den Worten, die in vielen Sprachen widerhallten, haben wir uns wiedererkannt. Wir haben verstanden, dass wir Teil eines transnationalen Kampfes sind. Dass wir es mit international organisierten Mächten zu tun haben. Und dass wir nichts ausrichten können, wenn wir voneinander isoliert bleiben.
Aus dieser Erfahrung heraus sind all jene verbunden, die unabhängig von ihrem Alter, ihrem Geschlecht, ihrer ethnischen Zugehörigkeit, ihrer Religion oder ihrer Sprache tief in ihrem Herzen und ihrem Körper das Entstehen eines neuen revolutionären Zyklus erkannt haben.

978-3-910281-28-8

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