»Der Kern ist unzerstörbar. Versuch einer Annäherung. Gespräche mit Monika Berberich«
Monika Berberich, 1942 in Oberursel bei Frankfurt geboren, hat sich in den 1960ern in Berlin unter anderem durch ihr Engagement in der Fluchthilfe aus der DDR sowie die „68er-Bewegung“ politisiert. Anschließend kämpfte sie in der frühen RAF für einen radikalen Umbruch und eine andere Welt. Dafür saß sie von 1970 bis 1988 im Gefängnis und war in dieser Zeit Teil mehrerer Hungerstreiks und eines Ausbruchs. Ihre Biografie berührt damit wichtige Aspekte linker Geschichte der letzten 70 bis 80 Jahre.
Das aus zahlreichen Gesprächen zwischen Moni und dem Kollektiv entstandene Buch ist ein Bild unserer Auseinandersetzung mit Monikas Geschichte und der Frage, wie wir als Fragende – in unseren Unterschiedlichkeiten – aus heutiger Zeit auf die damalige blicken. Daher ist dieses Buch kein Buch über die RAF im engeren Sinne, sondern über Monikas Leben und ihren politischen Kampf.
Am 17.2. wollen wir das kürzlich erschienene Buch vorstellen, mit Euch sein Erscheinen feiern und darüber sprechen, was wir als Linke aus den damaligen Kämpfen lernen können, was wir anders machen wollen und inwiefern diese Geschichte Teil unserer Geschichte ist.